Kanzleisoftware, die mitdenkt.
Akten, Fristen, Kollisionsprüfung, RVG-Abrechnung und Aktenkonto in einer Cloud-App. Lumio liest den Posteingang, ordnet zu und schlägt Fristen vor. Bestätigen tut immer ein Mensch.
- Post rein
- Frist vorgeschlagen
- Akte aktuell
Frühzugang für Kanzleien · gehostet in Deutschland oder auf deinem eigenen Server
Klick dich durch: Posteingang, Fristen, Akte und neues Mandat. Alle Daten sind erfunden.
Was eine Kanzlei jeden Tag braucht
Ein schlanker Kern für Akten, Fristen und Abrechnung. Lumio schlägt vor, deine Kanzlei entscheidet.
Akte und Beteiligte
Aktenzeichen nach deinem Schema, Rechtsgebiet, Gegenstandswert und Gericht. Mandant, Gegner, Gegnervertreter und Gericht hängen mit ihrer Rolle an der Akte, alle aus einem gemeinsamen Adressbuch.
Fristenkalender
Gebaut nach den Anforderungen, die der BGH an elektronische Fristenkalender stellt: Fristen werden nie gelöscht, jede Änderung wird protokolliert, "erledigt" nur mit Nachweis. Dazu Eingabekontrolle nach dem Vier-Augen-Prinzip und eine tägliche Ausgangskontrolle mit Vorfristen.
Kollisionsprüfung
Läuft bei jeder neuen Akte und jedem neuen Beteiligten kanzleiweit gegen alle Adressen, auch in abgeschlossenen Akten (§ 43a Abs. 4 BRAO). Die Entscheidung wird dokumentiert und ist danach unveränderlich.
RVG-Abrechnung
Gebühren aus versionierten Tabellen, inklusive der seit 1. Juni 2025 geltenden Tabelle nach KostBRÄG 2025. VV-Nummern, Anrechnung der Geschäftsgebühr, Auslagenpauschale und Umsatzsteuer. Heraus kommt eine normale Rechnung mit fortlaufender Nummer.
Aktenkonto und Fremdgeld
Honorar und Fremdgeld je Akte, getrennt geführt und nie automatisch verrechnet. Buchungen bleiben unverändert, Korrekturen laufen über Gegenbuchungen. Ein Hinweis meldet Fremdgeld, das zu lange liegt.
Lumio, dein Kanzlei-Assistent
Sortiert den Posteingang, schlägt Fristen mit Fundstelle vor, nimmt neue Mandate auf, entwirft Schriftsätze und schlägt die RVG-Rechnung vor. Jeder Vorschlag wartet auf deine Bestätigung.
Vom Eingang zur geprüften Frist
Drei Schritte. In jedem entscheidet ein Mensch, Lumio bereitet vor.

Post kommt rein
Du lädst das Dokument hoch. Lumio ordnet es der Akte zu, erkennt die Art und schlägt Fristen mit Fundstelle vor.

Du bestätigst
Erst dein Klick macht aus dem Vorschlag eine Frist. Eine zweite Person prüft die Eingabe nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Mandant informiert
Akte, Fristen und Aktenkonto sind aktuell. Lumio entwirft die Antwort an den Mandanten, du gibst sie frei.
Lumio schlägt vor, deine Kanzlei entscheidet
Vier Aufgaben, bei denen Lumio Zeit spart, ohne dir eine Entscheidung abzunehmen.
Posteingang und Fristvorschlag
Lumio erkennt die Akte über Aktenzeichen, Gerichtsaktenzeichen und Namen, ordnet das Schreiben ein (Ladung, Urteil, Beschluss, Schriftsatz der Gegenseite) und schlägt Fristen samt Vorfrist vor. Jeder Vorschlag zeigt die Textstelle, aus der das Datum stammt. Ist Lumio unsicher, sagt es das, statt zu raten.
Eine Frist entsteht erst, wenn ein Mensch bestätigt.
Mandatsaufnahme mit Kollisionsprüfung
Aus einer Anfrage per E-Mail oder Formular zieht Lumio Mandant, Gegner und weitere Beteiligte, Rechtsgebiet und Eilbedürftigkeit heraus, startet die Kollisionsprüfung und legt einen Aktenentwurf an.
Ob ein Konflikt vorliegt und ob du das Mandat annimmst, entscheidest du.
Schriftsatzentwürfe und Zusammenfassungen
Entwürfe aus Aktendaten und deinen Vorlagen, Zusammenfassungen eingehender Schriftsätze und eine Zeitleiste der Fakten aus der E-Akte. Zitate von Normen und Rechtsprechung markiert Lumio mit "bitte prüfen".
Alles bleibt Entwurf. Lumio versendet nichts.
RVG-Vorschlag
Aus dem Verlauf der Akte (Schriftsätze, Termine, Vergleich) schlägt Lumio die angefallenen Gebühren, Sätze und die Anrechnung vor und füllt den Gebührenrechner vor.
Die Rechnung stellst du, nicht Lumio.
Die Verantwortung für die Fristenkontrolle bleibt in deiner Kanzlei: Lumio liefert Vorschläge, der Fristenkalender mit Eingabe- und Ausgangskontrolle sorgt für Sicherheit.
Gebaut für das Mandatsgeheimnis
Was § 203 StGB und § 43e BRAO von einem IT-Dienstleister verlangen, regeln wir schriftlich, bevor deine Kanzlei startet.

Verschwiegenheit ist kein Zusatzmodul. Sie ist die Grundlage.
Verschwiegenheit nach § 43e BRAO
Zusätzlich zum Auftragsverarbeitungsvertrag bekommst du eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit in Textform, mit Hinweis auf die Strafbarkeit nach § 203 StGB und Regeln für Unterauftragnehmer. Du nimmst sie bei der Einrichtung an, die Annahme wird protokolliert.
Hosting in Deutschland
Anwendung und Daten liegen in Rechenzentren in Deutschland. Einzige Ausnahme ist ein KI-Modell, das außerhalb Deutschlands betrieben wird. Welcher Anbieter das ist und wo er sitzt, steht in der Liste der Unterauftragnehmer, die du mit der Vereinbarung erhältst.
KI nur mit deiner Zustimmung
Lumio bleibt für deine Kanzlei ausgeschaltet, bis die Vereinbarung angenommen ist. Für besonders sensible Mandate schaltest du den KI-Zugriff pro Akte ab.
Zugriff nur für Zuständige
Eine Akte sehen der zuständige Anwalt und das Aktenteam. Die Kollisionsprüfung durchsucht trotzdem die ganze Kanzlei, zeigt bei fremden Akten aber nur Aktenzeichen, Rolle, Status und zuständigen Anwalt, nie Inhalte.
Auf Wunsch auf deinem eigenen Server
Thincify läuft auch on premise: in deiner Kanzlei oder auf einem dedizierten Server in Deutschland, mit ausschließlich lokalen KI-Modellen. Dann verlassen Mandatsdaten den Server nicht, auch nicht für Lumio.
Cloud statt Kanzleiserver
Klassische Desktop-Kanzleisoftware ist über viele Jahre gewachsen und sehr umfangreich. Thincify setzt auf einen schlanken Kern und einen Assistenten, der mitarbeitet.
Was noch nicht drin ist
Diese Bausteine sind in Planung und heute noch nicht verfügbar. Die Reihenfolge richtet sich nach dem, was Kanzleien uns sagen.
beA-Anbindung
Bis dahin arbeitest du im beA-Webclient weiter und lädst eingehende Dokumente in die E-Akte, wo Lumio sie wie jeden anderen Eingang einordnet.
Rechtsschutzversicherung und Kostenrechner
Deckungsanfrage aus der Akte, Aufteilung zwischen Versicherung und Selbstbeteiligung, Gerichtskostenrechner.
Forderungsmanagement und Mahnverfahren
Forderungskonto mit Zinsen und Export des Mahnantrags für das gerichtliche Mahnverfahren.
Frühzugang für Kanzleien
Thincify für Kanzleien startet nach einer abschließenden rechtlichen Prüfung. Trag dich ein, dann melden wir uns persönlich mit Preisen und einem Termin für die Einrichtung.
- Persönliche Einrichtung mit deinem Aktenzeichen-Schema und deinen Rollen
- Preise vorab, bevor du dich entscheidest
- Dein Bedarf, zum Beispiel beA, fließt in unsere Planung ein
- Unverbindlich, keine Zahlungsdaten nötig
Häufige Fragen
Überwacht Lumio meine Fristen?
Nein. Lumio schlägt Fristen vor und zeigt die Textstelle, aus der das Datum stammt. Eine Frist entsteht erst, wenn jemand in deiner Kanzlei den Vorschlag bestätigt. Die Fristenkontrolle mit Eingabe- und Ausgangskontrolle bleibt in deiner Verantwortung, der Fristenkalender unterstützt dich dabei.
Gibt es eine beA-Anbindung?
Noch nicht, sie ist in Planung. Bis dahin arbeitest du im beA-Webclient und lädst eingehende Dokumente in die E-Akte. Wenn dir die Anbindung wichtig ist, sag es uns im Formular für den Frühzugang.
Wo liegen unsere Daten?
Anwendung und Daten liegen in Rechenzentren in Deutschland, einzige Ausnahme ist ein KI-Modell außerhalb Deutschlands. Zusätzlich zum Auftragsverarbeitungsvertrag bekommst du eine Vereinbarung zur Verschwiegenheit nach § 43e BRAO mit der Liste der Unterauftragnehmer.
Können wir Thincify auf einem eigenen Server betreiben?
Ja. Thincify läuft auf Wunsch on premise, in deiner Kanzlei oder auf einem dedizierten Server in Deutschland, mit ausschließlich lokalen KI-Modellen. Mandatsdaten verlassen den Server dann nicht. Einrichtung und Preis besprechen wir persönlich mit dir.
Welche RVG-Tabelle wird verwendet?
Die Gebührentabellen sind als Daten mit Gültigkeitsdatum hinterlegt: die bis Mai 2025 geltende Tabelle und die seit 1. Juni 2025 geltende Tabelle nach KostBRÄG 2025. Welche gilt, richtet sich nach dem Mandatsbeginn (Übergangsregel in § 60 RVG).
Wer sieht welche Akte?
Standardmäßig nur die Zuständigen: der verantwortliche Anwalt, das Aktenteam und wer eine Aufgabe in der Akte hat. Für Urlaub und Krankheit legst du Vertretungen fest, damit keine Frist liegen bleibt.
Für welche Kanzleien ist Thincify gedacht?
Für Kanzleien jeder Größe, von der Einzelkanzlei bis zur großen Sozietät. Rollen, Zuständigkeiten und Vertretungen legst du selbst fest. Was heute noch fehlt, zum Beispiel die beA-Anbindung, steht offen im Abschnitt "Was noch nicht drin ist".

